S (Segeln)
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- Kategorie: Klassen
- Veröffentlicht am Mittwoch, 18. Januar 2012 08:55
- Geschrieben von Christian Lattemann
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NS
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- Kategorie: Klassen
- Veröffentlicht am Mittwoch, 18. Januar 2012 07:23
- Geschrieben von Christian Lattemann
Die selbstständige NAVIGA Sektion NS wurde im Jahr 1995 gegründet. Bis zum Jahr 1995 waren die Klassen F2, F6/7 in der Sektion M (Motor) organisiert.
Seit der Weltmeisterschafft (CZ-BAKOV 1997) hat die Sektion eine neue Gruppe F4, wo die Schiffsmodelle aus Baukästen starten können. Hier wurden auch Dampfschiffsmodelle (DS) erstmals präsentiert. Seit dem Jahr 2004 ist ein neues Regelwerk vorhanden.
Aus den Regeln:
Definition der Modelle
Ferngesteuerte Schiffsmodelle der Sektion NS sind fahr- und schwimmfähige Modelle, die im Wettkampf auf drahtlosem Wege durch den Wettkämpfer ferngesteuert werden. Es sind vorbildgetreue, maßstabgerechte Modelle von Schiffen und Booten.
Die Modellkategorie F-NS ist in folgende Modellgruppen und Modellklassen unterteilt:
Gruppe F2:
Vorbildgetreue, maßstabsgerechte Schiffsmodelle, die nach technischen Dokumentationen ohne Werkstoffpackungen gebaut sind.
Klasse F2-A - Vorbildgetreue, maßstabsgerechte Schiffsmodelle mit einer Modellänge bis 900 mm.
Klasse F2-B - Vorbildgetreue, maßstabsgerechte Schiffsmodelle mit einer Modellänge über 900 bis 1400 mm.
Klasse F2-C - Vorbildgetreue, maßstabsgerechte Schiffsmodelle mit einer Länge über 1400 mm.
Gruppe F4:
Modellschiffe, die aus Baukästen oder Werkstoffpackungen erbaut wurden und Modelle, die die Grundmerkmale und Grundelemente eines Schiffes tragen und augenscheinlich fertig gestellt sind.
Klasse F4 A - Modellschiffe, die aus Baukästen oder Werkstoffpackungen erbaut wurden und Modelle, die die Grundmerkmale und Grundelemente eines Schiffes tragen, sowie industriell gebaute Fertigmodelle (RTR Ready To Run, ARTR Almost Ready To Run) die nur eine Fahrprüfung absolvieren müssen.
Klasse F4 B - Modellschiffe, die aus Baukästen oder Werkstoffpackungen erbaut wurden, die eine Fahrprüfung und eine Bauprüfung absolvieren müssen.
Klasse F4 C - Plastikmodelle aus Spritzguss, die eine Fahrprüfung und Bauprüfung absolvieren müssen. Zur Verfeinerung des Modells dürfen bestimmte Veränderungen an der Ausrüstung des Modells unter Verwendung anderer Materialien vorgenommen werden. Rumpf, Deck und Aufbauten müssen jedoch aus dem Baukasten stammen.
Gruppe F6/F7:
Klasse F6/F7 - Vorbildgetreue und vorbildähnliche Modelle von Schiffen und Booten für Mannschaftsmanöver (Klasse F6) oder Einzelmanöver (Klasse F7) sowie Anlagen, wenn sie einen ursächlichen Zusammenhang zum Schiffs- und Bootstyp haben (z.B. Schwimmkräne, Bohrinseln, Hafenanlagen zum Frachtumschlag, Saug- und Eimerkettenbagger u.ä.).
Gruppe F DS:
Vorbildgetreue oder vorbildähnliche Dampfschiffe mit Schrauben-, Seitenrad- oder Heckradantrieb. Der Antrieb muss eine voll funktionsfähige kolbengetriebene Maschine (Ein- oder Mehrzylinder) oder Dampfturbine sein. Eine elektrische Anfahrhilfe für Einzylinder- und Expansionsmaschinen zur Überwindung des Totpunktes ist zugelassen.
Gruppe F NSS:
Vorbildähnliche bzw. vorbildgetreue Segelschiffsnachbauten im beliebigen Maßstab. Die Vorbildtreue wird im Rahmen der Baubewertung überprüft.
Klasse NSS-A - schratgetakelte Schiffe, hochgetakelt (auch mit flat top Segeln), Schiffe mit Spreizgaffelrigg.
Klasse NSS-B - Schratgetakelte Schiffe, gaffel- und luggergetakelt (ohne Rahsegel).
Klasse NSS-C - Schiffe mit Rahsegeln und andere Takelungsarten (z.B. mit Lateinersegel).
Klasse NSS-D - Mehrrumpfboote und Sonderantriebe.
M (Motore)
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 18. Januar 2012 07:22
- Geschrieben von Christian Lattemann
C
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- Kategorie: Klassen
- Veröffentlicht am Mittwoch, 18. Januar 2012 07:11
- Geschrieben von Christian Lattemann
Die Sektion C ist die “Königsklasse des Schiffsmodellbaus”.
Die Abkürzung C ist aus dem französischen Construction / construire entstanden, was gleichbedeutend ist wie Konstruktion / konstruieren. Die Sektion ist in sieben Klassen und 10 Untergruppen unterteilt:
Klasse C-1 Modelle von Ruder und Segelschiffen wie:
Das ganze Spektrum der Segelschiffe, Galeeren, Wikingerschiffe, Ruderboote, Auslegerboote usw.
Dabei ist es freigestellt ob die Takelage mit oder ohne Segel ausgeführt wird.
Klasse C-2,Modelle von Schiffen mit Kraftmaschinen
Klasse C-3, A-DModelle von Schiffsanlagen und / oder Schiffsteilen
Klasse C-4, A-DMiniaturmodelle im Maßstab 1:250 und kleiner, analog der Klassen C1 bis C3
Klasse C-5,Flaschenschiffe / Bottleships
Klasse C-6,Plastikmodelle
Klasse C-7,Karton- und Papiermodelle
Grundsätzlich handelt es um Standmodelle die einer strengen Baubewertung unterzogen werden. In einigen wenigen Ausnahmen werden von den Modellbauern auch ferngesteuerte Fahrmodelle präsentiert die, wenn sie auf einem Ständer stehen, den Standmodellen gleichgestellt sind. Dass diese Schiffe auch fahren können wird dabei nicht berücksichtigt.
Die Klassen im Detail:
Bei den Klassen C-1 bis C-4 handelt es sich ausschließlich um Standmodelle die in einem vom Modellbauer bestimmten Maßstab erbaut werden. Sie sind in ihrer äußeren Form und Farbgebung vorbildgetreue Modelle existierender oder ehemals existierender See- und Binnenschiffe oder Teile davon, oder detailgetreue Darstellungen von Hafen-und Werftanlagen oder Teile davon.
Die Modelle müssen nach Werft- oder anderen Originalunterlagen vom Modellbauer selber erbaut werden.
Eine Beschränkung der zu verwendenden Baumaterialien gibt es nicht. So kommen Holz, Kunststoffe, Buntmetalle, Papier, Karton, Kunstharze etc. zum Einsatz. Einzige Bedingung ist, dass sämtliche Teile selber hergestellt werden. Gekaufte und nur farblich bearbeitete Teile sind nicht zugelassen. Baukastenmodelle sind ausgeschlossen.
In der Klasse C-5 ist der Phantasie des Modellbauer eine fast unbeschränktes Betätigungsfeld gegeben. Die Schiffe und szenischen Darstellungen müssen nicht unbedingt der Wirklichkeit entsprechen. In dieser Klasse werden grundsätzlich zwei Arten der Modellherstellung unterschieden:
a) Das oder die Modelle werden außerhalb der Flasche erbaut, so dass sie als ganzes Modell in die Flasche geschoben werden können. Bei Segelschiffen müssen dann noch die Masten (mit den Segeln) aufgerichtet werden.
b) Die weitaus schwierigere und daher auch anspruchsvollere Art ist diejenige, wo das Modell ebenfalls außerhalb aufgebaut, danach in Teile zerlegt (die durch den Flaschenhals gehen) und anschließend in der Flasche nochmals zusammengebaut und fertiggestellt wird.
Die Flasche muss aus Glas sein um zu gewährleisten, dass nicht zuerst das Modell gebaut und danach z.B. ein Kunststoffgefäß außen herum erstellt wird. Die Modelle können bemalt oder aus natürlichen Materialien bestehen. Die Dekorationen müssen mit dem Modell und der Epoche übereinstimmen.
Die Klasse C-6 ist den Plastikmodellen vorbehalten. Es sind Modelle aus handelsüblichen Spritzguss-Kunststoffteilen. Hier wird vor allem auf eine weitere Detaillierung anhand von Originalunterlagen und Fotos des Originals Wert gelegt.
In der Klasse C-7 hat eine alte, traditionelle Modellbauart wieder Einzug gehalten. Die Modelle werden ausschließlich aus handelsüblichen Baubögen erstellt. Hier dürfen zur Verfeinerung der Modelle jegliche Veränderungen unter Verwendung auch anderer Materialien vorgenommen werden. Gegebenenfalls sind die Bauunterlagen beizufügen. Die Merkmale eines Kartonmodells müssen aber erhalten bleiben.

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