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World Organisation for Modelshipbuilding and
Modelshipsport |
DOKUMENTE/DOCUMENTS |
Bericht von der Weltmeisterschaft der Gruppe FSR
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| An den Tagen 31.7.-10.8.2002 fand im polnischen Belchatow die 13. Weltmeisterschaft in den Kategorien FSR V, H und Offshore statt. Die Meisterschaft wurde aufgeteilt, zuerst die Kategorien Hydro und Offshore, danach die Kategorie FSRV. Der Wettbewerb fand in einem Erholungsgebiet statt, auf dem Gelände des Wasserkraftwerks Belchatow. Die Veranstalter haben die Rennstrecke und die Wasserfläche sehr gut vorbereitet, der großzügigen Startsteg mit Tribüne fand bei allen Teilnehmern großen Anklang. Auf dem Gelände fehlte es nicht an der notwendigen Infrastruktur, schön war besonders das Hotel Wodnik, wo auch die Präsentation und die Übernahme der Modelle durchgeführt wurden. Registriert waren insgesamt 467 Teilnehmer aus 28 Ländern, davon waren 96 Modelle in Juniorenkategorien und 371 in Seniorenkategorien.
Nach der feierlichen Eröffnung am Dienstag, der auch die offiziellen Gäste, LOK Vorsitzende, Sponsors und die Leitung des Kraftwerks beiwohnten, liefen schon am Mittwochvormittag die Wettbewerbe in den Kategorien H und O auf volle Touren. Die Vorläufe verliefen gut nach dem Zeitplan, die Wasserfläche war ziemlich ruhig, also konnten gute Ergebnisse erzielt werden. Nur an einem Tag (am Freitag Nachmittag) war das Wetter so schlecht, daß die Rennen an diesem Tag gestrichen werden mußten. Die darauffolgende Sitzung der Jury hat entschieden, daß aus Zeitgründen die vierten Vorläufe in der Kategorie Offshore gestrichen wurden. Der technische Hintergrund der Rennen war seitens des Veranstalters LOK sehr gut organisiert, auch die Rundenzählung mit eigenen Programm war ohne Schwierigkeiten. Der Veranstalter sorgte zur Anzeige der Durchfahrten für eine Signalvorrichtung auf Basis eines Rückstrahlschirms, die nach anfänglichen Schwierigkeiten gut funktionierte und als Anzeigetafel eine interessante Möglichkeit für weitere Veranstalter darstellt. Der Veranstalter verfügte über ausreichenden Personal, und das gesamte Team unter Leitung von Mgr. Melion wirkte sehr routiniert, nicht daß man denken könnte, sie tun es zum ersten Mal. Der einzige Schatten wurde nur durch die ernste Verletzung einen polnischen Mitarbeiter. bei der Manipulation mit Brennstoff geworfen. Dem glatten Verlauf der Meisterschaft waren auch die Schiedsrichter unter Leitung von Hrn. Schaft durch eine glänzende Leistung zuträglich. Einen Maßstab für die Arbeit der Schiedsrichter stellte auch die Tatsache dar, daß die offiziell Jury keinen Protest verhandeln mußte. Während des Verlaufs der Meisterschaft fanden zwei Sitzungen der Sektion statt, zuerst für H und O, danach für FSRV. Dies erschien mir als ziemlich kompliziert, weil Vertreter von einigen Ländern nur an einer Sitzung teilnehmen konnten. Dies hätte zu einem Problem bei der Wahl des Sektionsleiters für den nächsten Zeitraum geführt, also könnte nur die Wahl nur bei der Sitzung der Sektion FSRV stattfinden. Die Situation konnte so gerettet werden, daß es für die Stelle des Sektionsleiters nur einen Kandidaten gab, und zwar Hrn. Schaft. Die nächste Meisterschaft soll nach dem Willen der Wettbewerbsteilnehmer wieder gemeinsam sein. Bei der Sitzung der Sektion gab es als offizielle Sprache nur Englisch, die dem weitesten Kreis der Teilnehmer genehm ist. Nicht alle sind damit zufrieden. Am meisten wurde es von dem französischen Vertreter bemängelt. Das Präsidium sollte sich mit diese Situation befassen. Ich denke, daß Englisch als Verhandlungssprache fungieren sollte, wobei die Teilnehmer ihren Standpunkt oder eine Anfrage in der offiziellen Sprache Naviga vortragen können, in dem auch die an sie gerichteten Antworten abgefaßt werden sollen. Mit dieser Lösung wären wahrscheinlich alle zufrieden und die Statuten von Naviga wären ebenfalls eingehalten. Einen unabdingbaren Punkt bei einer Weltmeisterschaft stellt auch der Empfang dar. Die Veranstalter bereiteten einen solchen im wirklich großen Stil vor, und ich denke, daß es der beste Banket war, an dem ich während einer WM oder EM teilnehmen konnte. Die Qualifikationsrennen in der Kategorie FSRV liefen ohne Schwierigkeiten gemäß dem Zeitplan ab, und auch die Finalrennen am Samstag einschließlich der Überprüfung der Motorenhubraum bei den Siegern waren problemlos, und so stellte die Abschlußzeremonie mit der Siegerehrung nur den Punkt hinter eine gelungene Weltmeisterschaft dar. Ich möchte nochmals im Namen des Präsidiums von NAVIGA den Veranstaltern vom LOK unter Leitung von Mgr. Rozmus und dem Leiter der Sektion Modelle Hrn. Melion für die sehr gute Organisation der Meisterschaft, sowohl was die sportliche als auch die gesellschaftliche Seite anbetrifft, danken. |
Vratislav Svorcik |