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World Organisation for Modelshipbuilding and
Modelshipsport |
BERICHTE |
Liebe Segelfreunde!Vor kurzem erreichte mich ein Schreiben aus Frankreich mit einem meiner Meinung nach interessanten Vorschlag. Es ist ein Regelwerk für Regatten, die mit klassenfreien Segelbooten veranstaltet wird. Es können dabei die verschiedensten Segelboote verwendet werden, egal ob Baukaste, käuflich oder selbst konstruiert. Es ist nicht als neue Klasse für Kontinental oder Weltmeisterschaften gedacht, sondern um einfach Segler, die sonst nie an Regatten teilnehmen würden, zu erreichen. Und da wir sowieso dauernd Probleme mit Nachwuchs haben, wäre das vielleicht einmal einen Versuch wert. In Frankreich wird das Reglement bereits seit einiger Zeit mit Erfolg verwendet.Die Formel für die Errechnung ist leider recht kompliziert und der Wettbewerb ohne Computer am Austragungsort nicht durchführbar. Falls allerdings Meßbiefe existieren, entfällt das. Ich möchte euch ersuchen, sich das Reglement einmal durchzulesen und mir eure Meinung dazu zu senden: E-mail: naviga-sekretariat@t-online.at Fax: +43 1 317 52 114 Helmut Türk |
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Segeln Modell FFMNKlasse F5 - LNeue Klasse, die anläßlich der Generalversammlung in Vichy (1999) und der technischen Kommission im November 2000 definiert wurde und in Frankreich anzuwenden ist. |
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1. DefinitionKlasse F5-L, L wie Loisir (Freizeit)Klasse, die folgende Segler zusammenfaßt: - die existiert haben - die existieren - die existieren werden oder realisierte Prototypen eines bestimmten Massstabes zu einem reellen Modell unter Beachtung der Vermessung oder des Typs des Seglers (Einfachrumpf, Mehrfachrumpf) der gesamten Konstruktion. Sie dürfen aus dem Handel stammen oder aus einer persönlichen Realisierung. Sie gehören nicht zwangsläufig Vermessungen bereits existierender durch die NAVIGA definierter Modellsegler (F5-E,F5-M,F5-10) an. Sie können jedoch hierauf Bezug nehmen. |
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2. ZielsetzungDurchführung einer Regatta mit einer maximalen Ansammlung von existierenden ferngesteuerten Seglern in schwimmenden Gruppen oder einer gleichen Wertigkeit im Geiste einer freundschaftlichen, sportlichen Athmosphaere. |
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3. ModalitätenDie Modelle werden zusammengefasst nach Flotten der gleichen Wertigkeit.Eine Flotte muss aus mindestens 6 Seglern bestehen. Im Falle von weniger als sechs, werden sie zusammmengefasst im Kern der gleichen Flotte und die Regatten werden durchgeführt unter Anwendung einer Zeitkompensation mit einem durch den Verband festgelegten Korrektur-Koeffizienten K. Der Verband führt eine Koeffiziententabelle; der Organisator braucht sie nicht zu berechnen. |
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4. TeilnahmebedingungenAlle Lizenzträger eines europäischen Verbandes, die das ferngesteuerte Segeln ausüben, dürfen an den durch die Vereine des Verbandes organisierten Regatten teilnehmen.Die eingeschriebenen Modelle müssen den Vermessungen der Segler entsprechen Für die, die bereits existiert haben, die existieren, die existieren werden, oder Prototypen, wie auch die definierten ferngesteuerten Segler. Die Regatten werden ausgetragen nach der Grösse der Segelflächen .An den Meisterschaften (Vermessungen NAVIGA/FFMN) können nur die Lizenzträger der FFMN teilnehmen. |
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5. Bedingungen des Ablaufes der RegattenZu Beginn einer jeden Begegnung hat der Veranstalter den Teilnehmern mitzuteilen, ob die Regatta nach Punkten pro Lauf oder ob sie mit Zeitkompensation durchgeführt werden.Empfehlung L # Aufteilung der Segler nach den vier bestehenden Modellgruppen (siehe Tabelle K)
# Beachtung des Freizeitgedankens bei allen Begegnungen. |
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6. Regatten nach PunktenEs sind Flotten zusammenzustellen der gleichen Wertigkeit in Funktion der Anzahl der Teilnehmer.Die Anzahl der Punkte entspricht der Anzahl der Teilnehmer pro Flotte. Im Falle einer Aufgabe, jedoch nach dem "zu Wasser lassen" des Modells und dem Überschreiten der Startlinie, erhält es die Anzahl von Punkten entsprechend der Anzahl der gestarteten Modelle. Im Falle eines "Nicht- Startes", entspricht die erreichte Anzahl von Punkten denen der Teilnehmer erhöht um zwei (2)
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7. Regatten nach Kompensations-ZeitenFür jeden Teilnehmer erfolgt eine Zeitmessung. Die berücksichtigte Zeit wird in Sekunden erfasst und multipliziert mit dem Koeffizienten K. Das Ergebnis ergibt die Anzahl der Punkte.Beispiel: Ein Teilnehmer segelt in 8 Minuten/ 20 Sekunden
ergibt: Ein weiterer Teilnehmer segelt in 12 Minuten/ 6
Sekunden ergibt: |
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8. Anzahl der RegattenSie sind dem Veranstalter freigestellt. Es wird jedoch empfohlen, mindestens drei (3) Regatten pro Begegnung zu organisieren in Abhängigkeit der Wetterbedingungen, um einen Regattatag zu rechtfertigen. |
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9. Identifizierung der ModelleNummer der SeglerDie Identifizierungsnummer ist die der Lizenz, gefolgt mit dem Buchstaben "L" Die Abmessungen der Zahlen und Buchstaben sind identisch mit denen der anderen Klassen
Die Minimalhöhe der Nummer sollte 50 mm betragen. |
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