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World Organisation for Modelshipbuilding and
Modelshipsport |
DOKUMENTE/DOCUMENTS |
Berich zur Lage der Sektion M im Jahr 2001 |
| Nachdem der Slowenische Verband
die Weltmeisterschaft der Motoren Klassen für das Jahr 2001 aus Termingründen
absagte, hat sich der Bulgarische Verband, nach Anfrage von Prasident
Hofbauer, bereit erklärt die WM für alle Motoren Klassen zu
organisieren. Das ist seit 1995 in Ilawa Polen, die erste WM bei der alle
Klassen an einem Ort stattfanden und für den Ausrichter, die Stadt Stara
Zagora die 2-te WM nach 1983. 'Die Stadt Stara Zagora, sowie auch
Pazardschik verfügen über eine spezial für die AB Klassen gebaute
Rennstrecke, die einmalig in der Welt ist. Einen sehr negativen Eindruck hinterlies der Vorschlag von Miha Holc aus Slowenien im INTERNET, einen Internationalen Wettbewerb zur gleichen Zeit wie die WM zu organisieren. Im Laufe der Vorbereitungen zur WM organisierte der Bulgarische Verband einen Lehrgang für alle bulgarischen Schiedsrichter die an der WM teinehmen sollten und an dem auch ich als Lektor teilnahm. Für die WM haben sich 13 Nationen angemeldet, von denen 12 teilnahmen: Armenien, Bulgarien, China, England, Frankreich, Italien, Polen, Russland, Rumanien, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Ukraine, mit ca. 190 Teilnehmern davon ca. 1/4 Junioren. Es wurden 3 Weltrekorde und 1 Europarekord aufgestellt. Alle Startstellen waren ausreichend mit Schiedsrichter und Personal ausgestattet. Die Schiedsrichter erfüllten ihre Aufgaben hervorragend, so dass es keine Proteste gab. Dank eines nur zu diesem Zweck eingerichtetes Pressecentrums, konnten die Ergebnisse jeden Tag im Fernsehen, Radio und Internet verfolgt werden. Die Stadtverwaltung und der Bürgermeister von Stara Zagora personlich, gaben sich die grosste Mühe bei der Vorbereitung und Durchführung der WM, indem alle Teilnehmer die per Flugzeug kamen vom Flughafen Sofia abgeholt und zurück gebracht wurden (kostenlos). Ein Bustransver 3-mal täglich vom Hotel zum See und zurück war auch kostenlos bereitgestellt. Das gute Wetter und die gute Organisation trugen dazubei, daB die Teilnehmer sehr gute Ergebnisse erzielen konnten. Es gab auch keine kriminellen Vorfälle, was in letzter Zeit nicht selbstverständlich ist. Zu bedaurn war die Absage des Deutschen Verbandes, aus Sicherheits-gründen an der WM teilzunehmen. Bei der am 23.08.01 stattgefunden Sektionssitzung, 'wurde ich für weitere 2 Jahre als Sektionsleiter bestätigt. Die anschliesende Diskusion und Abstimmung ergab folgende Regeländerungen: 1. Die Fahrzeit in den Klassen MONO und HYDRO wird um 1 Minute verlängert. 2. Die Teilnehmer in den Klassen ECO dürfen in ECO standard und in ECO expert starten. 3. In den Klassen MONO, HYDRO, ECO und FSRE werden Endläufe eingeführt. Die genauen Modalitäten werden von der TK festgelegt. Nach ihrer Gründung im Jahr 1999 hatte die Technische Komision drei Sitzungen, bei denen Regeländerungen, Einführung und Streichung von Klassen und andere Probleme im engen fachmännischen Kreis diskutiert und dem Präsidium zur Bestätigung vorgelegt wurden. Im nächsten Jahr wird eine Uberarbeitung des Regelwerkes der Sektion Motoren stattfinden und ich bitte die Verbände sich mit entsprechenden Vorschlägen zu beteiligen. Für die WM 2003 liegt eine schriftliche Bewerbung des französischen Verbandes fur die Klassen AB und eine mündliche für die Klassen F1V vor. Ich möchte mich bei den Ausrichtern von EM und WM, sowie bei den Schiedsrichtern für die geleistete Arbeit recht herzlich bedanken und wünsche allen Teilnehmern Erfolg bei zukünftigen Meisterschaften. |
Sektionsleiter Peter Schmidt. |