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9. C- Weltwettbewerb

22. bis 30. August 1998
Danzig, Polen

Bericht des Hauptschiedsrichters Der von Dr. Jerzy Litwin, Direktor des zentralen Schiffahrtsmuseum Morskie in Danzig und der Liga Obrony Kraju (LOK) organisierte Weltwettbewerb war sicher eine der bestens organisierten Veranstaltungen. Dafür danke ich allen Organisatoren und Mitarbeitern die zum guten Gelingen beigetragen haben.

Ursprünglich war vorgesehen nur zwei Baubewertungskommissionen einzusetzen. Auf Wunsch dieser, und in Absprache mit LOK war es aber möglich eine dritte Kommission aus anwesenden Schiedsrichtern zu bilden, eine Entscheidung die auf Grund der Anzahl und Qualität der Modelle absolut richtig war.

Einige Daten:
Startberechtigte: 188 Teilnehmer aus 14 Nationen mit 265 Modellen.
Gestartete Klassen: 7, (C-1 bis C-7)
Vergebene Medaillen: 79 Gold, 87 Silber und 80 Bronze, Total 246. Besonders freut es mich, dass die erstmals an einem Weltwettbewerb zugelassenen Klassen C-6, Plastik- und C-7, Kartonmodelle einen so grosse Beteiligung fanden:
C-6 35 Teilnehmer aus 7 Nationen mit 38 Modellen
C-7 17 “ 4 “ 23 “

Die Aufteilung der Klassen C-3 und C-4 in Untergruppen erwies sich als äusserst praktisch für die Baubewertung. Für die Auswertung der Baubewertungsergebnisse, Ranglisten, Diplome etc. stand ein neues Computerprogramm zur Verfügung das von einem erfahrenen Spezialisten bedient wurde und in keiner Phase zu Problemen Anlass gab. Die Modelle waren in drei verschiedenen Ausstellungssälen im Museum ausgestellt.

Klasse C-1 im Erdgeschosse in grossen Vitrinen mit Verglasung gegen die Besucher, Klasse C-2 und C-3 im ersten Stock auf Tischen. Einzig hier war die Absperrung nicht optimal, da die Besucher die Modelle berühren konnten. Die Klassen C-4 bis C-7 im zweiten Saal ebenfalls im ersten Stock, in beleuchteten Vitrinen. Die Modelle waren jeweils im Rechteck angeordnet, so dass die Baubewertung im Inneren, von den Zuschauern getrennt, durchgeführt werden konnte. In sämtlichen Ausstellungsräumen patrulierte während den Öfnungszeiten Personal des Museums und sicherte so zusätzlich die Modelle.

Für das leibliche Wohl der Schiedsrichter wurde bestens gesorgt. Morgens und mittags offerierte das OK Kaffe und Mineralwasser, Die Mahlzeiten wurde im Museum-Café serviert. Auch der beste Organisator ist nicht vor dem Unbill des Wetters geschützt. So musste die Eröffnungszeremonie um etwa eine Stunde verschoben werden. Auch beim ganztägige Ausflug war der Wettergott ungnädig. Alle anderen Veranstaltungen wie: offene Baubewertung, Medaillenübergabe und Schlusszeremoniell, erfolgten darauf innerhalb des Museums.

Als Besonderheit muss sicherlich der von Herr Litwin organisierte „Internationale Kongress der Direktoren von maritimen Museen“ erwähnt werden. Dies gab den Direktoren und den Teilnehmern eine gute Gelegenheit zur gegenseitigen Kontaktaufnahme, die auch rege genutzt wurde. Nicht vergessen möchte ich aber den Vertreter der NAVIGA Herrn Helmut Türk, Generalsekretär, der für alle, immer als kompetenter Ansprechpartner zugegen war. Zum Schluss bedanke ich mich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz, sowie die hervorragende Organisation und bei den Teilnehmern für ihre wunderschönen Modelle und ihre Fairness.

Roger Fragnière,
CH-10-A(OS),
Hauptschiedsrichter