SEKTION C: BESCHREIBUNG PunBlue.gif (167 bytes) WETTBEWERBE PunBlue.gif (167 bytes) BERICHTE PunBlue.gif (167 bytes) GALERIE PunBlue.gif (167 bytes) KONTAKT

SEKTION C, Standmodelle

Die Sektion C ist die "Königsklasse des Schiffsmodellbaus"
Die Abkürzung C ist aus dem französischen Construction/construire entstanden, was das glerichbedeutend ist wie Konstruktion/konstuieren.
Die Sektion ist in sieben Klassen und 10 Untergruppen unterteilt:
Klasse C-1 Modelle von Ruder und Segelschiffen wie:
Das ganze Spektrum der Segelschiffe,
Galeeren, Wikingerschiffe, Ruderboote, Auslegerboote u.s.w.
Dabei ist es freigestellt ob die
Takelage mit oder ohne Segel ausgeführt wird.
Klasse C-2 Modelle von Schiffen mit Kraftmaschienen
Klasse C-3, A-D Modelle von Schiffsanlagen und/oder Schiffsteilen
Klasse C-4, A-D Miniaturmodelle im Massstab 1:250 und kleiner,
analog der Klassen C-1 bis C-3
Klasse C-5 Flaschenschiffe / Bottle-ship
Klasse C-6 Plastikmodelle
Klasse C-7, A+B Karton- und Papiermodelle
Grundsätzlich handelt es um Standmodelle die einer strengen Baubewertung unterzogen werden. In einigen wenigen Ausnahmen werden von den Modellbauern auch ferngesteuerte Fahrmodelle präsentiert die, wenn sie auf einem Ständer stehen, den Standmodellen gleichgestellt sind. Dass diese Schiffe auch fahren können wird dabei nicht berücksichtigt.

Die Klassen im Detail

Bei den Klassen C-1 bis C-4 handelt es sich ausschliesslich um Standmodelle die in einem vom Modellbauer bestimmten Maßstab erbaut werden. Sie sind in ihrer äusseren Form und Farbgebung vorbildgetreue Modelle existierender oder ehemals existierender See- und Binnenschiffe oder Teile davon, oder detailgetreue Darstellungen von Hafen-und Werftanlagen oder Teile davon.
Die Modelle müssen nach Werft- oder anderen Originalunterlagen vom Modellbauer selber erbaut werden.
Eine Beschränkung der zu verwendenden Baumaterialien gibt es nicht. So kommen Holz, Kunststoffe, Buntmetalle, Papier, Karton, Kunstharze etc. zum Einsatz. Einzige Bedingung ist, dass sämtliche Teile selber hergestellt werden. Gekaufte und nur farblich bearbeitete Teile sind nicht zugelassen.
Baukastenmodelle sind ausgeschlossen.
In der Klasse C-5 ist der Phantasie des Modellbauer eine fast unbeschränktes Betätigungsfeld gegeben. Die Schiffe und szenischen Darstellungen müssen nicht unbedingt der Wirklichkeit entsprechen. In dieser Klasse werden grundsätzlich zwei Arten der Modellherstellung unterschieden:
a) Das oder die Modelle werden ausserhalb der Flasche erbaut, so dass sie als ganzes Modell in die Flasche geschoben werden können. Bei Segelschiffen müssen dann noch die Masten (mit den Segeln) aufgerichtet werden.
b) Die weitaus schwierigere und daher auch anspruchsvollere Art ist diejenige, wo das Modell ebenfalls ausserhalb aufgebaut, danach in Teile zerlegt (die durch den Flaschenhals gehen) und anschliessend in der Flasche nochmals zusammengebaut und fertiggestellt wird.
Die Flasche muss aus Glas sein umzu gewährleisten, dass nicht zuerst das Modell gebaut und danach z.B. ein Kunsstoffgefäss aussenherum erstellt wird.
Die Modelle können bemalt oder aus natürlichen Materialien bestehen. Die Dekorationen müssen mit dem Modell und der Epoche übereinstimmen.
Die Klasse C-6 ist den Plastikmodellen vorbehalten. Es sind Modelle aus handelsüblichen Spritzguss-Kunststoffteilen. Hier wird vor allem auf eine weitere Detaillierung anhand von Originalunterlagen und Fotos des Originals Wert gelegt.
In der Klasse C-7 A+B hat ein alte, traditionelle Modellbauart wieder Einzug gehalten. Die Modelle werden ausschliesslich aus handelsüblichen Baubögen erstellt. Bei der Gruppe B dürfen zur Verfeinerung der Modelle jegliche Veränderungen unter Verwendung auch anderer Materialien vorgenommen werden. Gegebenenfalls sind die Bauunterlagen beizufügen. Die Merkmale eines Kartonmodells müssen aber erhalten bleiben.